bringt mich zum Lachen,
ganz hysterisch, wie das Kreischen
einer rostigen Tür.
Du lässt Melancholie
Melancholie sein und
Schlenderst gradewegs
In die Tiefen der Buße.
Obwohl du nicht weißt,
was Schuld ist.
Deine Adern krampfen,
die Haut klebt an den Knochen.
Ich befehle dir zu essen,
ohne Kopf, ohne dein Latein,
aber der fette Braten
setzt dir Tränen unter Nasenflügel.
Und wenn man von Klößen spricht,
denkst du an Trauerklöße.
Das sehe ich an deiner scheuen Hand,
die vor Buße
allem auszuweichen sucht.
„Du Idiot!“, träller ich
und nehme deine Hand,
drücke sie in Sauerteig.
Du strahlst.
Donnerstag, 25. März 2010
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