Macht zu Perlmutt was euch kaputt macht,
wer nach Feuer stinkt gewinnt.
Blumenkind, gib Körbe dem Hochzeitspaar,
werd dir über Vereinigung und Trennung gewahr,
sag dem Wolf, es gibt das Reißen
und den Rudel,
tu wie dir der Mond geheißen:
Dreh dich um die eig’ne Achse,
hab Gezeiten stets im Blick,
Dunkelheit und Licht, dran wachse,
gib auf Menschenzeit nen Fick.
„Hätte hätte Fahrradkette“,
kein Konjunktiv errette
deine eigene Identität,
renn dem „könnte“ nicht hinterher,
sei im Modus nicht zu spät!
Grader Gang, das „Können“ präsent,
lauf nicht, wo Herr Würde lief,
leb lieber in Brennpunkt Infinitiv:
Gehen.
Leben.
Kommen.
In diesem ganzen Eigensinn
will jeder sein wie Huckleberry Finn,
ne Pfeife und drei Freunde,
Piraten ohne Kapitalgewinn.
Leben, du bist Perle in Perlmutt,
Panzerschale, bald kaputt,
da trägt dich einer um den Hals,
bist Accessoire, und ehemals
das Souvenir von Günther Grass’
Urlaubsziel kurz vor Aderlass.
Macht zu Perlmutt was euch kaputt macht,
wer nach Feuer stinkt gewinnt.
Dann, wenn die Wurst ins Feuer fällt,
Asche ihre Pelle quält,
sitzt Steffan nah bei Nina dran,
keiner weiß wer wen gewann.
Beider Haarschopf wird ergriffen
Vom lodern, Wurstrauch inbegriffen.
Nina nennt ihn ihre Perle,
Steffan packt die Schwere
dieser Last,
weiß ganz genau, was er verpasst,
doch geht von dannen.
Denn Nina macht zu Perlmutt
Was sie kaputt macht,
setzt ganz ungewollt,
den Steffan in nen Panzer aus Gold,
Perle in Muschel,
Steffan in Puschen.
Das findet er „schwul“.
Im Bett jeder allein riechen beide zusammen
Den Rauch der ungeschickten Wurstflammen
Der aus ihren Schöpfen steigt.
Vier Augen blitzen in Perlmutt.
2 Herzen beben in Asche und Schutt.
Eine Rippe geht dabei kaputt.
Sonntag, 25. April 2010
Abitur ich hasse dich, ich will dich beschimpfen.
Ich sitze am Schreibtisch und löse eine Polynomdivision,
dann schlafe ich ein und löse eine Polynomdivision,
dann wache ich auf und denke an den Traum von der Polynomdivision
und schlafe darüber ein.
Ich träume von dem Ergebnis der Polynomdivision,
wache darüber auf und weiß das Ergebnis noch
aber schlafe über dem Ergebnis ein.
Ich setze ein in die Mitternachtsformel
Und wache auf, auf der Polynomdivision
Und mache eine Mitternachtsformel,
bis ich über der Rechnung einschlafe
und die Mitternachtsformel ausrechne.
Die Werte sind Icks-Eins gleich 1 und Icks-2 gleich 2.
Als ich wach werde rechne ich die Icks-Werte aus.
Sie sind 1 und 2.
Als ich mich frage, ob ich die Aufgabe schon mal gemacht habe,
leg ich mich schlafen und mache die Aufgabe noch mal.
Ich löse diese Polynomdivision in eine Gleichung dritten Grades,
und bekomme kalte Füße.
Ich wache auf und rechne die Polynomdivision zur Sicherheit noch einmal.
Da ich die Icks-Werte kenne schlafe ich ein
Und lerne Deutsch im Schlaf.
Als mich Eichendorff grade voll sülzt
Kommt mein Bruder ins Zimmer,
Telefon für mich, Sophie sei am dran,
sie hätte eine Frage zur Polynomdivision.
Wir schlafen beide ein.
dann schlafe ich ein und löse eine Polynomdivision,
dann wache ich auf und denke an den Traum von der Polynomdivision
und schlafe darüber ein.
Ich träume von dem Ergebnis der Polynomdivision,
wache darüber auf und weiß das Ergebnis noch
aber schlafe über dem Ergebnis ein.
Ich setze ein in die Mitternachtsformel
Und wache auf, auf der Polynomdivision
Und mache eine Mitternachtsformel,
bis ich über der Rechnung einschlafe
und die Mitternachtsformel ausrechne.
Die Werte sind Icks-Eins gleich 1 und Icks-2 gleich 2.
Als ich wach werde rechne ich die Icks-Werte aus.
Sie sind 1 und 2.
Als ich mich frage, ob ich die Aufgabe schon mal gemacht habe,
leg ich mich schlafen und mache die Aufgabe noch mal.
Ich löse diese Polynomdivision in eine Gleichung dritten Grades,
und bekomme kalte Füße.
Ich wache auf und rechne die Polynomdivision zur Sicherheit noch einmal.
Da ich die Icks-Werte kenne schlafe ich ein
Und lerne Deutsch im Schlaf.
Als mich Eichendorff grade voll sülzt
Kommt mein Bruder ins Zimmer,
Telefon für mich, Sophie sei am dran,
sie hätte eine Frage zur Polynomdivision.
Wir schlafen beide ein.
Montag, 19. April 2010
süßer Senf auf Käsebrot
Ganz oft, da lieb ich dich so stark,
dass ich dich auf Händen trag
und du doch im Panzer neben mir sitzt.
Da nehm’ ich alles, was ich kriegen kann,
das alles was du gibst,
empfange 2 Namen aus dem Abspann
„Übermut-“ und „Seltengut-“ Herzallerliebst.
Wie sehr ich es doch liebe,
dass wir denken wir besäßen uns nicht.
Ich besitz dich aus Eigenliebe,
musst in mir sein, mein Gleichgewicht.
Und wenn ich renne,
tu ich jeden Schritt für dich,
falls dein Gemüt sich nach hinten richt’,
bin ich so strebsam, dein Gleichgewicht,
Ganz oft, da sind wir uns so nah,
dass nur ein Kuss noch fehlte,
und doch fehlt er nicht.
dass ich dich auf Händen trag
und du doch im Panzer neben mir sitzt.
Da nehm’ ich alles, was ich kriegen kann,
das alles was du gibst,
empfange 2 Namen aus dem Abspann
„Übermut-“ und „Seltengut-“ Herzallerliebst.
Wie sehr ich es doch liebe,
dass wir denken wir besäßen uns nicht.
Ich besitz dich aus Eigenliebe,
musst in mir sein, mein Gleichgewicht.
Und wenn ich renne,
tu ich jeden Schritt für dich,
falls dein Gemüt sich nach hinten richt’,
bin ich so strebsam, dein Gleichgewicht,
Ganz oft, da sind wir uns so nah,
dass nur ein Kuss noch fehlte,
und doch fehlt er nicht.
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