Sonntag, 19. Juli 2009

gehörig

Du gehörst mir nicht.
Schenke dem Gehör und nicht
meinem Besitz.
Denn was ich einst besaß,
hat mich schließlich besessen.
Doch du, sitze nicht auf mir,
als säße einer hier,
der gemächlich sein Gesäße
auf mich presse.
Unter Pression
konnte selten einer einhalten.
Ti-ta-Toilette.

Aber ich will da sein,
wenn du mir nicht gehörst,
sondern gehörig den Verstand verlierst,
ohne zu wissen,
wer dich einst besaß.

Dann ist der Zeitpunkt da,
an dem ich dich nehme und halte.
Du wirst den Verschleiß nicht spüren,
so steige ich über dich.
Si-sa-sex.

Denn verdränge ich nur Zwischenräume.

Bis der Platz platzt.

Ich gehöre dir nicht.
Schenke dem Gehör und nicht
deinem Besitz.
Denn was dein Ohr haben kann,
müssen tausend Worte sein.
Besäßest du mich,
wäre ihnen ausgedient.
Denn Worte interessierten nicht.

Dein Ohr kaue ich dir ab,
bis du die Nervensäge vermisst,
sei es einen Mi-ma-moment mal still…

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen