Ich hatte einen Weg
und beschloss auf ihm zu gehn,
dachte nicht daran, dass mir schräg
ein Wegzoller käm.
Er sagte: Gib mir dein Herz,
ich geb dir nichts dafür zurück,
außer einem Stück
dass du gehen darfst...
...und hinter mir liegt...
Ist das der Preis
den ich zahlen muss, dich zu umgeh'n?
Ich brauch keinen Verbraucherscheiß
muss nix und niemanden ersteh'n.
Ich schlag dir was vor:
Ich nehm dich an der Hand,
wir gehen mein Stück
einfach gemeinsam zurück..
Ich nehm dich an der Hand,
es kostet dich höchstens den Verstand,
der schon hinter mir, hinter mir, hinter mir liegt.
Deine Arme vor der Brust verschränkt,
deinen Blick gen Boden gesenkt,
nahm ich dir vorsichtig das Ruder ab
und hab uns in eine Richtung gelenkt.
Du warst empfindlich für meine Fragen,
die Luft hier drüben tat dir gut,
und dass du ein bisschen angeschlagen
mit mir rum geirrt bist, weckte deinen Übermut.
Wir hatten Paläste,
die aus Regen gebaut,
wir vertrieben Gäste,
welche unerlaubt
unsere Richtung einschlugen.
Wir trugen
den Himmel auf Erden
auf unseren Händen.
Und verlangten von keinem
dass sie es verständen.
Er fragte: Wohin soll das führen?
Werde ich mich zu deinem Anhängsel kühren?
Plötzlich blieb er stehen,
mutierte dazu zurück zu gehen.
"Bleib hier!
Ich zeige dir
nur wer ich bin
und gebe mein Herz dir hin..."
Wie sollte er an mich glauben,
wenn er nicht an sich glaubte?!
Wie sollte er mir vertrauen
wenn er sich nicht traute?
"Trau dich,
trau dir,
trau dich
mit mir!"
Montag, 13. Juli 2009
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